Rechtsanwalt Dr. Johannes Dilling als Richter beim Jessup Moot Court 2015 in Heidelberg bestätigt

Auch im Jahr 2015 wird Rechtsanwalt Dr. Johannes Dilling bei der nationalen Endausscheidung des Philip C. Jessup Moot Courts wieder als Richter auftreten. Zusammen mit Prof. Dr. Bruno Simma, Prof. Dr. Rüdiger Wolfrum und anderen international anerkannten Expertinnen und Experten im Völkerrecht wird er in der Zeit vom 5. bis 7. März 2015 in Heidelberg einen fiktiven Fall verhandeln, den Studententeams von 20 deutschen Universitäten schriftlich und mündlich in englischer Sprache präsentieren. Für die Studentinnen und Studenten, die dabei in die Rolle des Anwalts schlüpfen, kommt es insbesondere darauf an, den Fall verständlich aufzubereiten und sich von den mitunter hartnäckigen Fragen der Judges nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Eine sehr gute Übung für die spätere Tätigkeit als Anwalt!

Es gewinnt allerdings nicht nur das Team, welches Deutschland bei der World Final Round in Washington im Frühjahr 2015 repräsentiert, sondern jedes Team, das sich diesem sehr harten Wettbewerb stellt. Die Studentinnen und Studenten müssen während der halbjährigen Vorbereitungszeit nicht nur ihre rechtlichen, sprachlichen und rhetorischen Grenzen erweitern, sondern vor allem auch als Team zu zusammenfinden. Auf dem sehr hohem Niveau in diesem Wettbewerb entscheiden häufig nur Nuancen über das Weiterkommen, die oftmals kaum „justitiabel“ sind. Viele der durchweg sehr leistungsstarken Studentinnen und Studenten erfahren hier zum ersten Mal, dass andere vielleicht doch noch besser waren als sie selbst oder nur Kleinigkeiten zum Weiterkommen gefehlt haben. Gerade dieser den vermeintlichen „Verlierern“ vorbehaltene Erfahrungsgewinn macht letztendlich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jessup Moot Courts zu Gewinnern.

Rechtsanwalt Dr. Johannes Dilling ist als Wirtschaftsanwalt - anders als seine Kollegen auf der Richterbank in Heidelberg - kein Experte im Völkerrecht, kann aber selbst auf eine aktive „Moot Court-Karriere“ zurückblicken. Den ELSA Moot Court an der Universität zu Köln im Bereich Zivilrecht gewann er im Sommersemester 1997. Sodann nahm er im Wintersemester 1997/1998 zum ersten Mal für die Universität zu Köln am Jessup Moot Court teil. Im Wintersemester 1999/2000 gelang es ihm, den Jessup Moot Court an der Pariser Sorbonne zu gewinnen, um dann mit zwei Engländern, einem Griechen und einem weiteren Deutschen Frankreich bei der World Final Round im Frühjahr 2000 in Washington zu repräsentieren.

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